Gemeinsam sind wir Kirche



Von 17. Februar bis 6. März 2016 machte die „bibel.erlebnis.ausstellung“ in unserer Pfarre Station.


Bei dieser Ausstellung werden die BesucherInnen nicht nur mit Informationstafeln auf historische und kulturelle Details hingewiesen. Vielmehr werden alle Sinne angesprochen: Da gibt es viel Interessantes anzuschauen, anzugreifen, zu riechen, zu hören, zu schmecken. Die Bibel wird auf verschiedenste Arten den BesucherInnen nahe gebracht.
Durch ein Zelt tauchen sie gleichsam in eine andere Welt und Kultur ein und treten in spürbaren Kontakt mit biblischen Gegebenheiten. Ist bei anderen Ausstellungen zumeist der Hinweis „Bitte nichts berühren“ präsent, so gilt hier der Slogan: „Bitte berühren!“ Dies gilt für den Felsblock vom Sinai genauso wie für die Prachtbibel, für die jüdische Torarolle oder für Gewürze.



  • 21 Ausstellungstafeln für Erwachsene (obere Tafelreihe) laden zur Aneignung von biblischem Wissen ein.
  • 21 Kindertafeln (untere Tafelreihe) geben Kindern Einblick in die Welt von damals aus der Sicht der Bibelziege "Ezi".
  • Original jüdische Kultgegenstände laden zum Kennenlernen des Judentums und damit unserer christlichen Wurzeln ein.
  • Zahlreiche Bibelübersetzungen und wertvolle katholische und evangelische Bibeln streichen den ökumenischen Aspekt hervor und zeigen die weltweite Verbreitung der Bibel auf.
  • Viele Spiele (Puzzles, Memories, Karten, Pyramide, ...) laden zur spielerischen Aneignung ein.
  • Durch zahlreiche Gewürze, Hölzer und Gegenstände aus dem Orient werden alle Sinne angesprochen.


  • Eröffnung der „bibel.erlebnis.ausstellung

    11 Jahr nach der Eröffnung des Pfarrzentrums ist die Ausstellung bereits zum zweiten Mal zu Gast in Purgstall. „Die Bibel ist die Seele des Hauses“, wie Pfarrer Franz Kronister bei der Eröffnung betonte. Die „bibel.erlebnis.ausstellung“ macht die Welt und Umwelt der Bibel lebendig und durch ihre Exponate mit allen Sinnen erfahrbar.

    „Gott will zu den Menschen reden, und er benützt dafür unsere Sprache“, sagte der evangelische Pfarrer von Melk-Scheibbs, Laszlo Laszlo, bei seinem Impuls. Gott sei es „nicht zu peinlich“ gewesen, sich zu erniedrigen, Mensch zu werden und unsere Sprache zu verwenden. Auch wenn dadurch vieles nicht oder falsch verstanden werden könne, denn: „Wie in Worte fassen, was Gott will?“ Wer jedoch nach der Wahrheit hungere, werde Gottes Wort auch in der menschlichen Sprache der Bibel wiederfinden, betonte Laszlo. (Markus Ricabona)